Valentin Schwarz

Der österreichische Regisseur Valentin Schwarz, geboren 1989, studierte Musiktheater-Regie an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien, wo er Debussys Bühnenmysterium Le Martyre de Saint Sébastien und als prämierte Diplominszenierung Lehárs Giuditta realisierte. Nach dem mit Auszeichnung abgeschlossenen Studium war er als Regieassistent und Abendspielleiter am Deutschen Nationaltheater Weimar, am Nationaltheater Mannheim und an der Oper Stuttgart tätig, wo er u. a. mit Jossi Wieler, Kirill Serebrennikov, Armin Petras und Karsten Wiegand zusammenarbeitete. Als Regisseur stellte er sich mit Bartóks Herzog Blaubarts Burg und einer eigenen Fassung von Bizets Carmen dem Weimarer Publikum vor, setzte dort als Co-Regisseur Straussʼ Arabella und Humperdincks Hänsel und Gretel in Szene und erarbeitete Haydns L'Infedeltà delusa im Studiotheater Belvedere. Zu seinen Auszeichnungen zählen das Start-Stipendium des Österreichischen Kulturministeriums, das Richard-Wagner-Stipendium und der „Opera Management Course“ von Opera Europa. 2017 gewannen Valentin Schwarz und sein Bühnen- und Kostümbildner Andrea Cozzi mit ihrem Konzept von Donizettis Don Pasquale den „RingAward“ in Graz und erhielten Angebote für insgesamt fünf Inszenierungen in Graz, Wien, Karlsruhe, Cottbus und Montpellier.
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