Farges mikh nit

Jiddische Operettenlieder

Noch lange bevor die NS-Kulturpolitik das deutsche Operetten-Repertoire leerfegte, war bereits eine große Gruppe von Künstler*innen dieses Genres nach Pogromen in Osteuropa in die USA emigriert. Die jiddische Sprache blieb zunächst, obwohl Komponisten wie Abraham Ellstein und der Filmstar Molly Picon mit der jiddischen Operette großen Einfluss auf das amerikanische Musical nahmen, allein die „lingua franca” der dort entstandenen Diaspora. Der Liederabend Farges mikh nit ist Revue und Bestandsaufnahme eines fast in Vergessenheit geratenen Genres. Nach drei Jahren bringen wir dieses Programm an die Staatsoper zurück. Kammersängerin Helene Schneiderman und Sopranistin Alma Sadé werden begleitet von Barrie Kosky am Klavier!
Ort
Opernhaus
Wiederaufnahme
13. Mai 2021