Jossi Wieler

Regisseur

Jossi Wieler wurde in Kreuzlingen in der Schweiz geboren. Es folgte ein Regie-Studium am Theatre Department der Universität Tel Aviv und 1979 seine erste Regiearbeit am Habima Nationaltheater. Als Schauspielregisseur war er in Heidelberg, Bonn, Stuttgart, Basel, Hamburg, Zürich, Berlin, Tokio, bei den Münchener Kammerspielen sowie wiederholt bei den Salzburger Festspielen tätig. 1994 wurde er für seine Inszenierung von Elfriede Jelineks Wolken.Heim. zum Regisseur des Jahres gewählt. In Tokio inszenierte er 1997 Herr Paul sowie 2005 die Yotsuya Ghost Story mit japanischen Schauspielern. 2002 erhielt er den Konrad-Wolf-Preis der Berliner Akademie der Künste, 2005 den Preis der deutschen Kritik sowie 2009 den Nestroy-Preis für seine Inszenierung von Rechnitz (Der Würgeengel) von Elfriede Jelinek. Diese Arbeit sowie Amphitryon von Heinrich von Kleist (1986, Schauspielhaus Bonn), Alkestis von Euripides (2002) und Mittagswende von Paul Claudel (2005, beides Münchner Kammerspiele) waren zum Berliner Theatertreffen eingeladen.
© Martin Sigmund