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30.03.2026 Liberté, egalité, sororité
Premierenrückblick „Dialogues des Carmélites“

Liberté, egalité, sororité!

Bewegter Applaus nach einer bewegenden Premiere: Gestern Abend feierte im Opernhaus die Neuproduktion von Francis Poulencs „Dialogues des Carmélites“ Premiere in einer Inszenierung von Ewelina Marciniak. Cornelius Meister dirigierte mit dieser Premiere seine letzte Neuproduktion als Stuttgarter Generalmusikdirektor. Am Ende: großer Jubel für alle Beteiligten, insbesondere für ein starkes Frauenensemble!
„Letzte Töne, sphärisch. Licht aus. Schon brandet Jubel auf. Und Bravo-Geschrei.“ So beschrieb die Stuttgarter Zeitung in ihrer Premierenkritik den Schluss der Premiere von Francis Poulencs Oper am 29. März. Und tatsächlich: Trotz des düsteren Finales, in dem 16mal die tödliche Guillotine fällt, war großer Zuspruch für die Aufführung spürbar. „Die Begeisterung des Premierenpublikums war freilich berechtigt am Sonntagabend: Das ist eine herausragende Neuproduktion, dirigiert von Cornelius Meister und mit einem phänomenalen Sängerinnen-Cast.“

In seiner Ansprache auf der Premierenfeier würdigte Intendant Viktor Schoner nicht nur die Protagonistinnen der Aufführung und alle an der Produktion beteiligten Künstler*innen, sondern auch die vielen Mitarbeitenden des Hauses, die hinter den Kulissen zum Gelingen dieser Premiere beitrugen.

Eine besondere Würdigung erfuhr an diesem Abend Cornelius Meister, der mit dieser Premiere seine letzte Neuproduktion als Stuttgarter Generalmusikdirektor dirigierte. Petra Olschowski, Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kunst, fasste in einer Rede nochmals sein Wirken in Stuttgart zusammen und dankte ihm für die vergangenen acht Jahre als einem Künstler, der „weit mehr ist als ein Dirigent. Sie waren – im besten Sinne – der erste Musiker des Landes und der Landeshauptstadt.“