Fuffifufzich und die Heartbreakerei Security
Um die Person hinter der Künstlerin ranken sich verschiedene Sagen. Fuffifufzich, zitiert etwa der Musikexpress, wurde 2018 geboren und zwar mit Sonnenbrille im Gesicht. Fragt man Fuffi selbst, gibt Fuffi zu Protokoll: „Fuffifufzich ist ein Italo-Western und eine verschneite Straße in Berlin, ist eine kleine Mäuse und eine Queen.“ Ihre Texte schreibt Fuffifufzich selbst, die Lieder produziert sie gemeinsam mit Johannes Aue. Auf der Bühne hypnotisiert dieser hinter dem Keyboard und zu seiner Linken: Lex Landergott, den Bass Mal für Mal spielend, als erwache er gleich zum Leben. Fuffifufzich lässt sich weder auf eine Sprache festnageln noch to a genre. Ein bisschen, als wären fünf Browsertabs zu einem verschmolzen: Aus dem einen raunt Rap, aus dem anderen ein Falco und dann schmiegt sich noch Vicky Leandros ins Ohr. Oder war das Paff Meisi? Am ehesten vielleicht so: ein dreamy, steamy Synthepop, der mal sphärisch einsickert und mal Cloudschlager ist, mal unter der Bettdecke flüstert oder dann vom Baugerüst schreit. Fuffifufzich singt und spricht, mal dada, mal gaga, weil das Leben zu wichtig ist, um es immer ernst zu nehmen. Vor allem dann, wenn es um Fuffifufzichs Fachgebiet geht: die Liebe.
Die „Heartbreakerei Security“ ist das persönliche Streichorchester von Fuffifufzich, bestehend aus Amanda Josephine Bailey an der Violine und Susanne Knast am Cello. Schon beim Pop-Kultur Festival oder in der Elbphilharmonie waren sie mit dabei und verliehen den Shows eine besondere Tiefe. Durch die Heartbreakerei Security wird der ohnehin schon einzigartige Sound von Fuffifufzich live noch weiter entfaltet: größer, epischer, cineastischer. Keine Garantie dafür, dass die Herzen ungebrochen bleiben.