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05.10.2026 Rückblick auf eine Wahnsinns-Premiere
Was für eine Wahnsinns-Premiere!
Am vergangenen Samstag feierte Katie Mitchells Inszenierung von Donizettis „Lucia di Lammermoor“ Premiere im Opernhaus – ein Fest der Ausstattung und des Gesangs, aber auch eine sehr ernsthafte Auseinandersetzung mit Weiblichkeit inmitten einer männlich dominierten Welt. Vom Premierenpublikum gab es frenetischen Applaus und Standing Ovations! Ein Rückblick auf die erste Premiere der Saison 2026/27.
Applaus für Chelsea Lehnea und Paul Lungu, der kurzfristig für den erkrankten Kai Kluge als Edgardo eingesprungen war.
„[Chelsea Lehnea] gestaltete die Partie jung und mit dem herzzerreißenden feinen Zittern eines lyrischen Soprans, den man so schnell nicht mehr vergisst.“
Jürgen Kanold, Stuttgarter Zeitung
Am Pult des Staatsorchesters: Der ukrainische Dirigent Andriy Yurkevych.
„Sehr schön auch, wie Dirigent Andriy Yurkevych am Pult des Staatsorchesters Stuttgart die kompakte, für das frühromantische Œuvre bestens geeignete Akustik des Littmann-Baus nicht überreizt und immer nur dort aus dem Vollen schöpft, wo die Sänger schweigen.“
Patrick Erb, concerti
Alle glücklich, nach diesem umjubelten Abend!
„Aber diese Stuttgarter „Lucia“-Aufführung ist tatsächlich enorm emotional.“
Jürgen Kanold, Stuttgarter Zeitung
Alles was am Ende übrig bleibt: Eine Badewanne voller Blut.
Die Künstler*innen des Abends bei der Premierenfeier, nachdem sie von Intendant Viktor Schoner in einer Rede gewürdigt wurden