4. Sinfoniekonzert

Gábor Káli / Gabriela Montero

Werke von Aperghis, Mozart und Strawinsky
Georges Aperghis Six Etudes Nr. 3
Wolfgang Amadeus Mozart Klavierkonzert Nr. 21 C-Dur KV 467
Georges Aperghis Six Etudes Nr. 1 und 2
Igor Strawinsky Petruschka
Ob spielerisch oder ernst, ob durch Instrumente, Stimmen oder Puppen – Kommunikation steht im Zentrum von Georges Aperghis’ Musik. In seinen Etudes pour orchestre stellt er sich der Aufgabe, den großen Klangkörper zum Sprechen zu bringen. Denn eine Musik, die mit den Menschen spricht, ist deklariertes Ziel des griechisch-französischen Komponisten. Sein Ideal: Mozarts Klavierkonzerte. „Man hat immer den Eindruck, das Klavier versuche einem etwas zu sagen, und man versteht es beinahe.“ Mit ihrem spontanen Ansatz löst die berühmte venezolanische Pianistin Gabriela Montero dem „Protagonisten“ in Mozarts Klavierkonzert Nr. 21 die Zunge – spätestens in ihrer frei improvisierten Solokadenz. Auch Igor Strawinsky orientierte sich phasenweise an der sprechenden Klarheit Mozarts. Auf dem Jahrmarkt in seiner Ballettmusik Petruschka herrscht allerdings ein Gewirr von Stimmen und Musiken. Mittendrin, im Puppentheater eines Gauklers, spielt sich ein tragisches Eifersuchtsdrama ab. Unter der Leitung des jungen ungarischen Dirigenten Gábor Káli - Erster Preisträger des Dirigierwettbewerbs der Salzburger Festspiele 2018 - wird aus dem harmlosen Puppenspiel bitterer Ernst.
Kinderworkshop
am Sonntag, 21. Februar
Erst Workshop, dann Konzert: Nach einer spielerischen und musikalischen Einführung erleben Kinder zwischen 4 und 10 Jahren den zweiten Teil des Sinfoniekonzerts. Vor der Pause werden die Kinder durch erfahrene Pädagog*innen auf das Programm vorbereitet und besuchen anschließend gemeinsam mit den anderen Kindern das Konzert.