Die Blume von Hawaii

von Paul Abraham

Unter dem Motto „quick & dirty“ wollen wir zwei Inselstücke – Paul Abrahams Die Blume von Hawaii und Leonard Bernsteins Trouble in Tahiti – unter Corona-Bedingungen zeigen. Die Spielregeln sind relativ einfach: Nicht länger als 70 Minuten, maximal 5 Darsteller*innen, 10 Tage Proben, 3 Aufführungen, im Stuttgarter Hafen.


„Die Insel ist ein theatraler Raum“, schreibt Judith Schalansky in ihrem Atlas der abgelegenen Inseln. „Alles, was hier geschieht, verdichtet sich beinahe zwangsläufig zu Geschichten, zu Kammerspielen im Nirgendwo, zum literarischen Stoff.“ Mit Motiven aus Paul Abrahams 1931 uraufgeführter Jazz-Operette Die Blume von Hawaii starten Fiorella Hincapié und Moritz Kallenberg, das Ehepaar Natalie Karl und Matthias Klink sowie Martin Bruchmann und Mitglieder des Staatsorchester Stuttgart auf einem Floß eine Reise in die imaginäre Südsee, an einsame Traumstrände mit Kokospalmen und das melancholische Fernweh der Operette. Dabei finden und verlieren sie vor allem sich selber.

Am Hafen werden Sitzgelegenheiten für alle Gäste zur Verfügung stehen, die im Vorverkauf ein Ticket gebucht haben. Auf Grund der großen Nachfrage wurden kurzfristig noch einige Stehplätze möglich gemacht, die an der Abendkasse für 12 Euro verfügbar sind. Die Abendkasse öffnet eine Stunde vor Vorstellungsbeginn.

Das Areal hat ein Dach, ist aber seitlich in alle Richtungen offen.

WETTER

  • Sollte das Wetter vor der Veranstaltung stark wechselhaft sein, empfehlen wir Ihnen einen guten Regenschutz/Regenponcho mitzunehmen. Regenschirme sind, da diese die anderen Gäste beinträchtige würden, nicht erlaubt.
  • Wir behalten uns vor, bei zu starkem Regen, Gewitter oder Sturm die Veranstaltung auch kurzfristig abzusagen. Im Fall einer Absage wird der Ticketpreis erstattet.

In Kooperation mit dem Schauspiel Stuttgart
„„Lass mich einsam sein, wenn ich leide. Es wird besser sein für uns beide“, singt der Tenor Matthias Klink. Seine Stimme kann wunderbar ölig klingen, die des Baritons Moritz Kallenberg kann das ebenfalls. Zusammen mit der Sopranistin Natalie Karl und der Mezzosopranistin Fiorella Hincapié bilden die beiden ein exzellentes Operettenensemble. Martin Bruchmann fügt sich so organisch ein, dass man den Schauspieler glatt auch für einen Sänger halten könnte.“
Stuttgarter Zeitung
Susanne Benda, 06.07.2020
„Dafür sorgen auch die allesamt famosen Sänger und Darsteller Fiorella Hincapie, Natalie Karl, Martin Bruchmann, Moritz Kallenberg und Matthias Klink. Exotische Effekte in Melodie, Rhythmus und Klang werden durchaus raffiniert ausgekostet. Die flotten Foxtrott-Weisen „Ich hab ein Divanpüppchen genau wie du“, „Ich will Mädeln sehn“, „My little boy“ und der spritzige Marsch „Wo es Mädels gibt, Kameraden…“ zeigen bei dieser atemlosen Wiedergabe viele Klangfacetten. Dafür sorgen außerdem die ausdrucksstarken Musiker Michael Rathgeber (Klarinette/Altsaxofon), Natia Wiedmann (Violine), Jonas Khalil (Gitarre), Manuel Schattel (Bass) und Jürgen Spitschka (Schlagzeug).“
Online Merker
Alexander Walther, 05.07.2020
„Ansonsten singt, swingt und frotzelt sich das stimmlich glänzende Ensemble durch Ohrwürmer wie „Du traumschöne Perle der Südsee“, „Bin nur ein Jonny“ oder „Heut‘ hab‘ ich ein Schwipserl“.“
Neue Württembergische Zeitung
Otto Paul Burghardt, 07.07.2020