Tristan und Isolde
Handlung in drei Aufzügen
in deutscher Sprache
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„Kind, dieser Tristan wird was Furchtbares. Vollständig gute [Aufführungen] müssen die Leute verrückt machen“, mutmaßte Richard Wagner noch während er an seiner „Handlung in drei Aufzügen“ komponierte. Was könnte einen nun verrückter machen? Die fortwährend auf Erlösung abzielende, rastlos-chromatische Musik mit ihrem Versprechen „schauerlicher und süßer Unendlichkeit“ (so Nietzsche)? Oder dass Wagner, inspiriert von buddhistischem Nirwana und Schopenhauers Verneinungsphilosophie, hier die Liebe als Weg der totalen Selbstauslöschung beschwört? Jossi Wieler und Sergio Morabito werfen in ihrer Inszenierung Licht in die mystifizierende Dunkelheit von Tristan und Isoldes (Catherine Naglestad gibt ihr Rollendebüt!) Liebesnacht und lassen die beiden wagemutig den Wahnsinn ihres unmöglichen Verlangens nach Verschmelzung erkunden.
Dauer
I. Aufzug: ca. 85 Min.
Pause: ca. 35 Min.
II. Aufzug: ca. 75 Min.
Pause: ca. 35 Min.
III. Aufzug: ca. 75 Min
I. Aufzug: ca. 85 Min.
Pause: ca. 35 Min.
II. Aufzug: ca. 75 Min.
Pause: ca. 35 Min.
III. Aufzug: ca. 75 Min
Wieder im Repertoire
30. April 2020
Uraufführung
1865 in München
30. April 2020
Uraufführung
1865 in München
Altersempfehlung
ab Klasse 10
ab Klasse 10
„Diese Liebe ist nicht zum Vollzug bestimmt“ von Eleonore Büning
22.07.2014
„Blinde Augen, blöde Herzen“ von Helmut Mauró
23.07.2014
„Isolde ist nervös, Tristan arrogant“ von Rainer Zerbst
21.07.2014
„Auswüchse unfreier Geister“ von Christoph Schmitz
22.07.2014
„Nicht alles lässt sich hier dechiffrieren, was aber gerade eine Stärke dieser Inszenierung ist. Denn umso stärker wirken ihre Bilder.“
„Wer sich küsst, hat sich schon verloren“ von Frank Armbruster
22.07.2014
„Ideal und Alltag“ von Peter Hagmann
23.07.2014