André de Ridder

Dirigent

André de Ridder, Dirigent, erhielt seine Ausbildung in Berlin, in Wien und London. Er ist künstlerischer Leiter des Musica nova Helsinki Festivals. Seine innovativen Programmgestaltungen machen ihn zum gern gesehenen Gast beim BBC Symphony Orchestra, der London Sinfonietta, der Britten Sinfonia und dem Hallé Orchestra Manchester. Durch seine Leidenschaft für zeitgenössische Musik kam er zum Manchester International Festival, wo er die Uraufführungen von Damon Albarns Monkey: Journey to the West sowie seiner Oper Dr. Dee leitete. Er orchestrierte und dirigierte Plastic Beach von den Gorillaz und lud das Elektronik-Duo Mouse on Mars sowie das Ensemble MusikFabrik in die Kölner Philharmonie und in das Londoner Barbican Centre ein. De Ridder tritt mit Orchestern wie dem Orchestre de Paris, den BBC, Sydney und Tokyo Metropolitan Symphony Orchestras, der New York Philharmonie sowie dem Concertgebouw Orchestra Amsterdam auf. An der Komischen Oper Berlin dirigierte er die Monteverdi-Trilogie in der Regie von Barrie Kosky. 2013 wurde „s t a r g a z e" von de Ridder gegründet, eine Ideenfabrik europäischer Musiker, die ein eigenes Festival an der Berliner Volksbühne oder das World Minimal Music Festival im Muziekgebouw in Amsterdam durchführte sowie bei der Ruhrtriennale, beim Sacrum Profanum Festival in Krakau und in der Philharmonie de Paris auftrat. Er war bis 2021 künstlerischer Leiter des Festivals für neue Musik „Musica Nova Helsinki“ und seit der Spielzeit 2022/23 Generalmusikdirektor des Theater Freiburg. 2023/24 übernimmt André de Ridder an der Staatsoper Stuttgart erneut die musikalische Leitung von Nixon in China.
© Marco Borggreve