Manuela Hartel
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Manuela Hartel studierte Medienkunst an der Akademie der Bildenden Künste in München sowie Gesang und Performance am American Institute in Wien und am Centro Professione Musica in Mailand. Ihre Arbeiten wurden unter anderem in der Pinakothek der Moderne in München, am ZKM Karlsruhe, bei MUTEK Montreal, im MoCA Shanghai, auf der Biennale in Venedig, im Neuen Museum Nürnberg und im Haus der Kunst gezeigt. Sie hat Auftragsarbeiten für die Bayerische Staatsoper, die Staatsoper Stuttgart, die Griechische Nationaloper, die Deutsche Oper am Rhein und die Münchner Philharmoniker entwickelt. Ihre Projekte reichen von ortsspezifischen Soundwalks in Waldlandschaften bis hin zu großflächigen Videomapping- und Lichtinstallationen, die architektonische Räume in rituelle Arenen verwandeln. Im Mittelpunkt ihrer künstlerischen Vision steht die Schaffung von verkörperten Erfahrungen, die zu Transformation und stiller Reflexion einladen. Durch die Verschmelzung natürlicher Elemente mit Technologie und rituellen Motiven eröffnet sie Räume, in denen das Publikum Fragilität, Mehrdeutigkeit und Transzendenz erleben kann. Ihre Arbeit hinterfragt konventionelle Grenzen von Medium und Genre und betont einen ganzheitlichen, erfahrungsorientierten Ansatz, der ebenso sehr gefühlt wie gesehen oder gehört wird. Zu ihren jüngsten Projekten gehören ein groß angelegtes, performatives Videomapping für die Gärten des Château d’Orion (Frankreich, 2024), eine Zusammenarbeit mit der Griechischen Nationaloper (2024) sowie das laufende forschungsbasierte Projekt RUACH – eine transformative Erkundung von Inspiration und kreativer Präsenz. An der Staatsoper Stuttgart zeichnet sie 2025/26 für das Video bei der Uraufführung von Station Paradiso verantwortlich.
© Saba Bussmann
Station Paradiso Video