6. Kammer­konzert

Vom Duett zur Vielstimmigkeit

Werke von Johann Nepomuk Hummel, Gioachino Rossini, Ivan Danko und Antonín Dvořák
Johann Nepomuk Hummel Oktett-Partita Es-Dur
Gioachino Rossini Duetto D-Dur für Violoncello und Kontrabass
Ivan Danko Jenseits (Uraufführung)
Antonín Dvořák Serenade für Blasinstrumente, Violoncello und Kontrabass, op. 44

Angetan von Wolfgang Amadeus Mozarts Bläserserenaden, die er bei einem Konzertbesuch 1877 in Wien gehört hatte, komponierte Antonín Dvořák innerhalb von nur 14 Tagen seine Serenade op. 44. Mit diesem Werk huldigte er Mozarts Gran Partita, geschrieben für 12 Bläser und Kontrabass. Dvořák verwendete für seine Serenade 10 Bläser und kombinierte den Kontrabass noch mit einem Violoncello. Für dieselbe Besetzung schrieb Ivan Danko, Solo-Oboist des Staatsorchesters Stuttgart, sein Werk Jenseits, das in diesem Konzert seine Uraufführung erlebt. Wie Ivan Danko, so stammt auch der Mozart-Schüler Johann Nepomuk Hummel aus Bratislava. Und auch ihn hat es nach Stuttgart verschlagen, wo er von 1816 bis 1818 als Hofkapellmeister tätig war. Sein Oktett entstand 1803, kurz bevor er auf Empfehlung von Joseph Haydn als Konzertmeister an den Hof des Fürsten Esterházy berufen wurde. Zwischen den groß besetzen Bläserstücken haben das Violoncello und der Kontrabass einen gemeinsamen Auftritt: mit dem 1824 entstanden Duett von Gioachino Rossini, das einen Hauch italienischer Opera buffa spüren lässt.
Mit Ivan Danko, Katrin Stüble, Frank Bunselmeyer, Stefan Jank, Sebastian Mangold, Christina Becker, Philipp Römer, Vache Bagratuni, Lars Jakob u. a.

30 Minuten vor Beginn findet eine Einführung im Mozartsaal statt.

Jun 2024
https://www.staatsoperstuttgart.de Staatsoper Stuttgart Oberer Schloßgarten 6, 70173 Stuttgart

Mi
26
19:30
Liederhalle, Mozartsaal