Paul Lungu
Tenor
Paul Lungu, Tenor, absolvierte seine Ausbildung zunächst an der Theologischen Fakultät „Sfântul Apostol Andrei“ in Constanța in den Fachrichtungen Kirchenmusik und Pastoraltheologie. Anschließend schloss er an der Nationalen Musikuniversität Bukarest (UNMB) ein Masterstudium im Fach Musikalische Interpretation – Klassischer Gesang in der Klasse von Ionel Voineag ab. Konzerte, Liederabende und Opernaufführungen führten ihn unter anderem zu den Philharmonien von Bacău, Râmnicu Vâlcea und Focșani sowie an die Opernhäuser von Bukarest, Constanța, Timișoara, Iași und Cluj. 2018 debütierte er als Tamino in Die Zauberflöte am Experimentalstudio „Ludovic Spiess“ der Nationaloper Bukarest. Dort folgten Beppe in Leoncavallos Pagliacci, Lenski in Eugen Onegin und Ismaele in Nabucco. 2022 sang er erstmals den Herzog von Mantua in Rigoletto in Constanța. 2023 debütierte er als Alfredo Germont in La traviata in Timișoara sowie als Ernesto in Donizettis Don Pasquale in Cluj. 2024 folgte an der Nationaloper Bukarest sein Debüt als Rodolfo in Puccinis La bohème beim Bucharest Opera Festival; diese Partie sang er auch beim Sibiu Opera Festival. Zu seinem Repertoire gehören außerdem u.a. Don Ottavio (Don Giovanni), Nemorino (L’elisir d’amore) und Gabriele Adorno (Simon Boccanegra). An der Staatsoper Stuttgart debütiert Paul Lungu 2026/27 als Edgardo in Lucia di Lammermoor.
Lucia di Lammermoor Edgardo