Der Spieler

von Sergej Prokofjew
Oper in vier Akten und sechs Bildern
Libretto vom Komponisten nach dem gleichnamigen Roman von Fjodor Dostojewski
in russischer Sprache mit Übertiteln in deutscher und englischer Sprache
Aus der eigenen Verlusterfahrung, die Dostojewski an den Roulette-Tischen deutscher Kurorte sammelte und all sein Geld sowie das seiner Geliebten verspielte, schlug er dennoch Kapital: Mit dem unter Hochdruck verfassten Roman Der Spieler befreite er sich 1866 aus einem erpresserischen Verlagsvertrag. Ein halbes Jahrhundert später faszinierte den jungen Sergej Prokofjew das Panoptikum der entwurzelten Romanfiguren, die im fiktiven Roulettenburg im Bann des Glück verheißenden Rades festsitzen. Axel Ranisch, der in dieser Spielzeit für eine Neuinterpretation des Rosenkavalier sorgt, inszenierte die Stuttgarter Erstaufführung von Prokofjews bitter-satirischer Oper.

Ort
Opernhaus
Dauer
I.-III. Akt: ca. 1 Std. 25 Min.
Pause: ca. 25 Min.
IV. Akt: ca. 40 Min.

Uraufführung
1929 in Brüssel

Premiere dieser Produktion
2. Februar 2025

Altersempfehlung
ab Klasse 8
45 Minuten vor Vorstellungsbeginn findet eine Einführung im Foyer I. Rang statt.

Der Vorverkauf für alle veröffentlichten Vorstellungen der Saison 2026/27 startet am 13. Juli 2026 um 10 Uhr. Karten sind ab diesem Zeitpunkt online, an der Tageskasse sowie telefonisch unter +49 711 20 20 90 erhältlich

Audio-Einführung

Trailer

Preview

Bildergalerie

„Nicholas Carter schafft dabei feine Klang-Oasen“
Stuttgarter Zeitung
Susanne Benda, 04.04.2025
„Eine wuchtige bejubelte Prmiere […]“
Südwest Presse
Jürgen Kanold, 04.02.2025
„Die viel gefragte litauische Sopranistin Aušrinė Stundytė war als frustrierte Polina von anrührender Intensität […]“
BR-Klassik
Peter Jungblut, 04.02.2025
„Der australische Dirigent Nicholas Carter, ab Sommer nächsten Jahres neuer Generalmusikdirektor in Stuttgart, begleitet das geradezu funkenstiebend und feuerspeiend, jedenfalls mit einer Energie, wie sie dem jungen Prokofjew angemessen ist.“
BR-Klassik
Peter Jungblut, 04.02.2025
„Der US-amerikanische Tenor Daniel Brenna und die litauische Sopranistin Aušrine Stundytė gestalten diese Schlussszene atemberaubend“
Ludwigsburger Kreiszeitung
Dietholf Zerweck, 04.02.2025
„Stine Marie Fischer spielt ihre Partie grandios, ebenso wie Elmar Gilbertsson den nervös-tuntigen Franzosen und Goran Jurić den mental zunehmend schwächelnden General. Gesanglich sind die drei ebenfalls richtig gut.“
Stuttgarter Zeitung
Susanne Benda, 04.02.2025
„[…]herrlich, die Grande dame: Véronique Gens[…]“
Südwest Presse
Jürgen Kanold, 04.02.2025
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Der Spieler und seine Kostüme