2. Sinfoniekonzert
Ferruccio Busoni Berceuse élégiaque op. 42
György Ligeti Konzert für Violine und Orchester
Jean Sibelius Sinfonie Nr. 1 e-Moll op. 39
„Für mich beginnt Musik da, wo das Wort aufhört“, sagte einmal der finnische Komponist Jean Sibelius in einem Interview. Dass er keiner literarischen Vorlage oder poetischen Idee bedurfte, um großartige Musik zu schreiben, verdeutlicht seine erste Sinfonie aus dem Jahr 1898, mit der ihm sein internationaler Durchbruch gelang und die in diesem Konzert unter der Leitung von Jonathan Nott erklingt. Vermutlich empfand auch der italienische Komponist Ferruccio Busoni, dass Musik mehr auszudrücken vermag als Worte, während er anlässlich des Todes seiner geliebten Mutter die Berceuse élégiaque komponierte, ein elegisches Wiegenlied. In dieses von keinem Geringeren als Gustav Mahler uraufgeführte Werk ließ Busoni auf berührende Weise die Trauer und den Schmerz angesichts dieses schweren Verlusts einfließen. Zwischen den beiden in den 1860er Jahren geborenen Komponisten Busoni und Sibelius erweckt die Ausnahmegeigerin Carolin Widmann, die u. a. als „Musikerin des Jahres“ ausgezeichnet wurde, György Ligetis Violinkonzert zum Leben – eines der bedeutendsten Solokonzerte der Moderne. Hervorgegangen ist dieses atemberaubende Werk aus Ligetis beständiger Suche nach einem neuartigen, irisierenden Klang, für den er auch ungewöhnliche Instrumente wie Okarinas und Lotosflöten verwendet.
György Ligeti Konzert für Violine und Orchester
Jean Sibelius Sinfonie Nr. 1 e-Moll op. 39
„Für mich beginnt Musik da, wo das Wort aufhört“, sagte einmal der finnische Komponist Jean Sibelius in einem Interview. Dass er keiner literarischen Vorlage oder poetischen Idee bedurfte, um großartige Musik zu schreiben, verdeutlicht seine erste Sinfonie aus dem Jahr 1898, mit der ihm sein internationaler Durchbruch gelang und die in diesem Konzert unter der Leitung von Jonathan Nott erklingt. Vermutlich empfand auch der italienische Komponist Ferruccio Busoni, dass Musik mehr auszudrücken vermag als Worte, während er anlässlich des Todes seiner geliebten Mutter die Berceuse élégiaque komponierte, ein elegisches Wiegenlied. In dieses von keinem Geringeren als Gustav Mahler uraufgeführte Werk ließ Busoni auf berührende Weise die Trauer und den Schmerz angesichts dieses schweren Verlusts einfließen. Zwischen den beiden in den 1860er Jahren geborenen Komponisten Busoni und Sibelius erweckt die Ausnahmegeigerin Carolin Widmann, die u. a. als „Musikerin des Jahres“ ausgezeichnet wurde, György Ligetis Violinkonzert zum Leben – eines der bedeutendsten Solokonzerte der Moderne. Hervorgegangen ist dieses atemberaubende Werk aus Ligetis beständiger Suche nach einem neuartigen, irisierenden Klang, für den er auch ungewöhnliche Instrumente wie Okarinas und Lotosflöten verwendet.
#staatsorchesterstuttgart
Violine Carolin Widmann
Musikalische Leitung Jonathan Nott
Staatsorchester Stuttgart
45 Minuten vor Beginn findet eine Einführung im Silchersaal statt.
Am Sonntag
Erst Workshop, dann Konzert: Nach einer
spielerischen und musikalischen Einführung
erleben Kinder zwischen 4 und 10 Jahren
den zweiten Teil des Sinfoniekonzerts. Eine Anmeldung im Voraus ist nicht notwendig. Sie finden unsere Ansprechpersonen vor Ort.
Musikalische Leitung Jonathan Nott
Staatsorchester Stuttgart
45 Minuten vor Beginn findet eine Einführung im Silchersaal statt.
Am Sonntag
Erst Workshop, dann Konzert: Nach einer
spielerischen und musikalischen Einführung
erleben Kinder zwischen 4 und 10 Jahren
den zweiten Teil des Sinfoniekonzerts. Eine Anmeldung im Voraus ist nicht notwendig. Sie finden unsere Ansprechpersonen vor Ort.
Nov 2026
2. Sinfoniekonzert
Besetzung
Musikalische Leitung Jonathan Nott
2. Sinfoniekonzert
Besetzung