6. Sinfonie­konzert

Werke von Richard Strauss und William Walton
Richard Strauss Don Quixote op. 35
William Walton Sinfonie Nr. 1

Die Lektüre von Miguel de Cervantes’ Roman Don Quixote muss Richard Strauss stark beeindruckt haben. Sechs Jahre arbeitete er an seiner Tondichtung über die Abenteuer des tragikomischen Ritters. Der Protagonist wird durch das Cello repräsentiert, gespielt vom Solo-Cellisten Zoltan Paulich. Ihm zur Seite steht der treue Diener Sancho Pansa, dargestellt von der Viola. Das Ende dieser Tondichtung, in der Don Quixote seinen Irrtum erkennt und Abschied von der Welt nimmt, ist einer der berührendsten Momente. 35 Jahre später schrieb der englische Komponist William Walton seine erste Sinfonie, mit der GMD Nicholas Carter das breite Repertoire des Staatsorchesters Stuttgart erweitert. Ein pulsierendes Crescendo der Streicher eröffnet den ersten Satz, in dem sich ein leidenschaftliches Drama entfaltet. Zwischen fesselnder Rastlosigkeit und explosiven Ausbrüchen finden sich auch lyrische Passagen, in denen die Zeit stehenzubleiben scheint. Noch während der Komposition trennte sich Walton von der Baroness Imma Doernberg, der er seine Sinfonie gewidmet hatte, und verliebte sich in die 22 Jahre ältere Viscountess Alice Wimborne. Walton selbst sagte über seine erste Sinfonie, dass ihre Inspiration „das Ende einer Liebesaffäre und der Beginn einer neuen“ war.
Violoncello Zoltan Paulich
Viola Madeleine Przybyl
Musikalische Leitung Nicholas Carter
Staatsorchester Stuttgart

45 Minuten vor Beginn findet eine Einführung im Silchersaal statt.


Der Vorverkauf für alle veröffentlichten Vorstellungen der Saison 2026/27 startet am 13. Juli 2026 um 10 Uhr. Karten sind ab diesem Zeitpunkt online, an der Tageskasse sowie telefonisch unter +49 711 20 20 90 erhältlich.




Mai 2027
https://www.staatsoperstuttgart.de Staatsoper Stuttgart Oberer Schloßgarten 6, 70173 Stuttgart

So
9
Liederhalle, Beethovensaal
Besetzung
https://www.staatsoperstuttgart.de Staatsoper Stuttgart Oberer Schloßgarten 6, 70173 Stuttgart

Mo
10
Liederhalle, Beethovensaal