La Fest

Oper als barocke Feier des Lebens
von und mit Eric Gauthier

Musik von Händel, Rameau, Vivaldi & Co.
Musiktheaterkreation mit Arien, Ensembles, Chören und Tänzen von Johann Sebastian Bach, Riccardo Broschi, Antonio Caldara, Francesco Cavalli, John Dowland, Carl Heinrich Graun, Georg Friedrich Händel, Reinhard Keiser, Marin Marais, Tarquino Merula, Nicola Porpora, Henry Purcell, Jean-Philippe Rameau, Agostino Steffani, Georg Philipp Telemann, Leonardo Vinci und Antonio Vivaldi
in italienischer, französischer, englischer und deutscher Sprache mit Übertiteln
Feste sind Ausnahmezustände und verwandeln den Alltag. Die Oper hatte schon bei ihrer Geburt eine Liaison mit dem Feiern. Weil die einst exklusive Festmusik heute aber allen gehört, laden wir Sie ein, mit uns zu einem Fest zusammenzukommen. Eric Gauthier erkundet in seiner ersten Musiktheaterarbeit, warum und wie Menschen feiern. Gemeinsam mit Sänger*innen, Tänzer*innen, Chor und Orchester durchreist das Publikum die Feste eines Lebens. Auf der Playlist: zwei Jahrhunderte Vokal- und Tanzmusik, darunter unerhörte Raritäten.

After-Show-Lounge
Nach jeder Vorstellung von La Fest findet im Opernhaus eine After-Show-Lounge mit DJ in entspannter Atmosphäre statt. Die Bars sind geöffnet. Jae legt auf am 3./31. Dezember & 25. Januar; DJ Crypt am 6. Dezember; Leif Müller am 23./25. & 28. Dezember und Lars Eidinger am 19. Januar.
Ort
Opernhaus
Dauer
1. Teil: ca. 1 Std.
Pause ca. 25 Min.
2. Teil: ca. 1 Std. 50 Min.
After-Show-Lounge: ca. 35 Min.

Altersempfehlung
ab Klasse 7
Vor dem Fest: Kommen Sie miteinander ins Gespräch! Im Foyer I. Rang können Sie sich ab einer Stunde vor Vorstellungsbeginn gemeinsam mit anderen Gästen und Mitarbeiter*innen des Hauses auf die Aufführung einstimmen.

Be baroque!
Natürlich gilt auch hier: Es gibt keinen Dresscode in der Oper. Aber falls Sie Lust haben: Holen Sie Ihre gepuderte Perücke aus dem Schrank, streifen Sie das Ballkleid über – zeigen Sie Extravaganz und Opulenz! Denken Sie bitte jedoch bei aller Freude zur Opulenz auch daran, dass Ihr Outfit oder Ihre Kopfbedeckung nicht anderen Besucher*innen die Sicht oder den Platz rauben – alle sollen schließlich an unserem Fest ihre Freude haben!

Mehr dazu
Wann waren Sie das letzte Mal auf einem richtig guten Fest? Und was macht ein gelungenes Fest eigentlich aus? Laut dem Kulturwissenschaftler Jan Assmann waren Feste im alten Ägypten beispielsweise jene kurzzeitigen Momente, in denen die Götter bei den Menschen wohnten. Sicher steht heute nicht jedes Fest in Direktverbindung mit der Sphäre des Heiligen. Göttliche Wesen finden sich selten auf der Gästeliste, und wenn dann eher im metaphorischen Sinne. Trotzdem sind gute Feste noch immer ein Gegenentwurf zum Alltag. Körper in Bewegung zwischen Tanzfläche und Buffet setzen mit ganz eigenen Codes für ein paar Stunden manchmal jede Ordnung außer Kraft. Die Oper hatte schon bei ihrer Geburt eine Liaison mit dem Feiern: Bei repräsentativen Festanlässen der Crème de la Crème war die gerade erst erfundene Kunstform bald unverzichtbarer Höhepunkt. Weil die einst exklusive Festmusik heute aber allen zur Verfügung steht, laden wir Sie ein, mit uns zu feiern. Der Tänzer und Choreograf Eric Gauthier bringt in seiner ersten Musiktheaterarbeit ein Fest auf die Bühne – mit Sänger*innen und Tänzer*innen, dem Staatsopernchor und dem Staatsorchester. Gemeinsam mit dem Publikum begeben sie sich in den Ausnahme- und Verwandlungszustand des Feierns und wechseln dabei zwischen Fest-Szenarien, -orten und -ritualen, um zu ergründen, warum und wie Menschen feiern und welchen Platz Feste im Leben haben. Auf der Playlist des Dirigenten und Barockspezialisten Benjamin Bayl steht bekanntere und selten gehörte Vokal- und Tanzmusik des 17. und 18. Jahrhunderts. Und was feiern wir? Vielleicht nichts weniger als die Möglichkeit, in unwiederbringlichen Konstellationen zusammenzukommen. La Fest ist auch eine theatrale Reise durch die Feste eines Lebenslaufes, voller Erinnerungen an durchtanzte Nächte, Begegnungen und Abschiede: ein Feiern des Daseins und ein Umarmen seiner Vergänglichkeit.
Dez 2023
https://www.staatsoperstuttgart.de Staatsoper Stuttgart Oberer Schloßgarten 6, 70173 Stuttgart

So
3
18:00
Opernhaus
Premiere
Besetzung
https://www.staatsoperstuttgart.de Staatsoper Stuttgart Oberer Schloßgarten 6, 70173 Stuttgart

Mi
6
19:00
Opernhaus
Besetzung
Musikalische Leitung Benjamin Bayl
Regie und Choreografie Eric Gauthier
Bühne Susanne Gschwender
Kostüme Gudrun Schretzmeier
Dramaturgie Miron Hakenbeck
Konzeptionelle Mitarbeit / Dramaturgie Carmen Kovacs
Licht Mario Daszenies
https://www.staatsoperstuttgart.de Staatsoper Stuttgart Oberer Schloßgarten 6, 70173 Stuttgart

Sa
16
19:30
Opernhaus
Besetzung
https://www.staatsoperstuttgart.de Staatsoper Stuttgart Oberer Schloßgarten 6, 70173 Stuttgart

Sa
23
19:00
Opernhaus
Besetzung
https://www.staatsoperstuttgart.de Staatsoper Stuttgart Oberer Schloßgarten 6, 70173 Stuttgart

Mo
25
17:00
Opernhaus
Besetzung
https://www.staatsoperstuttgart.de Staatsoper Stuttgart Oberer Schloßgarten 6, 70173 Stuttgart

Do
28
19:00
Opernhaus
Besetzung
https://www.staatsoperstuttgart.de Staatsoper Stuttgart Oberer Schloßgarten 6, 70173 Stuttgart

So
31
20:00
Opernhaus
Silvester-Special! Im Anschluss außerdem bis 1:00 Uhr: Gemeinsames Anstoßen aufs Neue Jahr – ein Glas Sekt ist inklusive!
Besetzung
Jan 2024
https://www.staatsoperstuttgart.de Staatsoper Stuttgart Oberer Schloßgarten 6, 70173 Stuttgart

Fr
19
19:00
Opernhaus
Besetzung
https://www.staatsoperstuttgart.de Staatsoper Stuttgart Oberer Schloßgarten 6, 70173 Stuttgart

Do
25
19:00
Opernhaus
Besetzung
Einladung von Eric Gauthier
Liebes Publikum,

ich freue mich, Sie alle zu La Fest einzuladen: Oper als kollektive, barocke Feier des Lebens – und die vielen Feste eines Lebens als Oper! Die Proben für dieses besondere Projekt haben bereits begonnen, und ich freue mich mit dem Ensemble, den Tänzer*innen, dem ganzen Team der Staatsoper zu arbeiten – und später dann natürlich auch auf Sie, unser Publikum!

Natürlich gilt bei dieser Aufführung wie immer im Opernhaus: Es gibt keinen offiziellen Dresscode – kommen Sie so, wie Sie sich wohlfühlen! Da wir aber zu unserem gemeinsamen Fest mit Ihnen über zwei Stunden berauschend schöne Barock-Musik spielen werden, möchten wir Sie gern dazu verführen, Ihre barocke Seite zu entdecken. Und Barock bedeutet für uns: Extravaganz, Opulenz, Überschwang und Sinnenfreude! Vielleicht haben Sie ja Lust, sich für unser Fest entsprechend zu kleiden. Be baroque!

Zur Dauer der Aufführung und zum genauen Ablauf des Abends erhalten Sie in den Wochen vor Ihrem Besuch noch genauere Infos, auf der Website der Staatsoper und per Mail. Aber vielleicht möchten Sie sich ja bereits heute nach der Aufführung noch etwas Zeit einplanen, damit wir noch zu einer kleinen After-Show-Party im Opernhaus zusammen bleiben können?

Ich freue mich bereits heute mit Ihnen zu feiern!
Herzliche Grüße
Ihr Eric Gauthier

Audio-Einführung

Trailer

Preview

Bildergalerie

„Ein turbulentes Pasticcio mit einer launigen integrierten Einführungsveranstaltung als erstem Akt und einem packenden Auf und Ab der Gefühle im zweiten (also im tatsächlichen Stück). Verwirrend, amüsant, tief berührend.“
Stuttgarter Zeitung
Susanne Benda, 04.12.2023
„Überragend sind die sängerischen Leistungen an diesem Abend.“
Ludwigsburger Kreiszeitung
Dietholf Zerweck, 05.12.2023
„Die grandiose Diana Haller, die nicht nur atemraubend theatralisch Koloraturen schmettert, sondern mit tief Empfindsamem berührt.“
Südwest Presse
Jürgen Kanold, 05.12.2023
„Dazu singt der Countertenor Yuriy Mynenko: zauberhaft.“
Stuttgarter Zeitung
Susanne Benda, 04.12.2023
„Mitreißend die Tänzerinnen und Tänzer, Breakdancer Louis Buß zieht ein wahres Windmill-Feuerwerk ab.“
Die deutsche Bühne
Petra Mostbacher-Dix, 04.12.2023
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