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06.05.2026 Wir bauen einen Bus
Wir bauen einen Bus
Ein Bus, der sich in zwei Hälften zerteilen lässt, die dann unabhängig voneinander in verschiedene Richtungen fahren? Das gibt’s nur im Theater! Nach den Entwürfen von Bühnenbildnerin Christina Schmitt wurde dieses außergewöhnliche Gefährt in den Werkstätten der Staatstheater gefertigt und bricht nun in „Station Paradiso“ auf zu seiner Nachtfahrt nach Neapel.
Neben den genannten Funktionen – teilbar und wendig – war es dem Produktionsteam keineswegs ein Anliegen, einen möglichst naturalistischen Bus auf die Bühne zu stellen. Das Bühnenbild ist kollagenhaft gestaltet, vieles ist nur schematisch angedeutet, was die eher surreale Handlung wiederspiegelt, die sich in unterschiedlichen Landschaften und Zeitzonen bewegt. Der Bus fungiert darin als eine Art Zeitkapsel – ein utopisches Element, das als solches auch optisch erkennbar sein soll.
Damit Busfahrer und Passagiere im Stück auf Reise gehen können, haben mehrere Gewerke wochenlang Hand in Hand gearbeitet. Die Einzelteile des Busses wurden zunächst in der Schreinerei der Staatstheater aus Holz gefertigt und anschließend zur weiteren Ausführung an die Lackiererei übergeben, wo weitere zwei Wochen intensiv an ihnen gearbeitet wurde: Spachteln, Schleifen, Grundieren, Lackieren – alles Schritte in Handarbeit, die teils längere Wartezeiten zum Trocknen des Materials erfordern. Anschließend zog der Bus um in den Malsaal, wo nach Montage der Sitze die schmückenden Details folgten, bevor im letzten Schritt die Lichter für die Nachtbeleuchtung und die Scheinwerfer installiert wurden.
Mehrere Rollen an der Unterseite der Bodenplatten machen den Bus mobil und sorgen dafür, dass sich beide Bushälften auf der Bühne unabhängig voneinander bewegen und anordnen lassen, um den Träumen und Sehnsüchten seiner Passagiere zu folgen und den nötigen Raum zu geben.
Damit Busfahrer und Passagiere im Stück auf Reise gehen können, haben mehrere Gewerke wochenlang Hand in Hand gearbeitet. Die Einzelteile des Busses wurden zunächst in der Schreinerei der Staatstheater aus Holz gefertigt und anschließend zur weiteren Ausführung an die Lackiererei übergeben, wo weitere zwei Wochen intensiv an ihnen gearbeitet wurde: Spachteln, Schleifen, Grundieren, Lackieren – alles Schritte in Handarbeit, die teils längere Wartezeiten zum Trocknen des Materials erfordern. Anschließend zog der Bus um in den Malsaal, wo nach Montage der Sitze die schmückenden Details folgten, bevor im letzten Schritt die Lichter für die Nachtbeleuchtung und die Scheinwerfer installiert wurden.
Mehrere Rollen an der Unterseite der Bodenplatten machen den Bus mobil und sorgen dafür, dass sich beide Bushälften auf der Bühne unabhängig voneinander bewegen und anordnen lassen, um den Träumen und Sehnsüchten seiner Passagiere zu folgen und den nötigen Raum zu geben.
Sara Glojnarić
Station Paradiso
Eine Mixtape-Oper über die Sehnsucht nach Zuhause
Mai 2026
Station Paradiso
Besetzung
Station Paradiso
Do
14
15:00
Opernhaus
Opernhaus
Familienvorstellung, Nachmittagsvorstellung
8 / 17 / 26 / 40 / 53 / 66 / 82 / 99 / 115 €
Besetzung
Station Paradiso
Besetzung
Station Paradiso
Besetzung
Jun 2026
Station Paradiso
Besetzung
Station Paradiso
Besetzung
Station Paradiso
Besetzung
Station Paradiso
So
21
19:00
Opernhaus
Opernhaus
Zum letzten Mal in dieser Spielzeit
8 / 18,50 / 29 / 43 / 58 / 72 / 90 / 108 / 126 €
Besetzung