Ulrich Rasche

Regie und Bühne

Ulrich Rasche, Regisseur und Bühnenbildner, studierte Kunstgeschichte in Bochum und sammelte dort sowie an der Schaubühne Berlin erste Theatererfahrungen. Er war Stipendiat am Watermill Center bei Southampton (USA). Es folgten u.a. Arbeiten am Schauspiel der Staatstheater Stuttgart (Kirchenlieder, ein Chorprojekt, 2005; Die Wellen, 2007; Salome, 2009; 30. September, 2011; Apokalypse, 2013), der Volksbühne Berlin (Schillers Seestücke, 2009), den Sophiensaelen Berlin (Die Entführung aus dem Serail. Ein Monolog nach Wolfgang Amadeus Mozart, 2010) sowie bei den Wiener Festwochen (This is not a love song, 2007) und dem Schauspiel Frankfurt (Wilhelm Meister. Eine theatralische Sendung, 2010). 2013 wurde der Ulrich Rasche mit dem Kunstpreis der Akademie der Künste Berlin ausgezeichnet. In Österreich inszenierte Rasche Die Perser bei den Salzburger Festspielen 2018 und Die Backchen am Burgtheater Wien 2019. Mit seinen Inszenierungen Die Räuber (Residenztheater München) und Woyzeck (Theater Basel) wurde er jeweils 2017 und 2018 zum Berliner Theatertreffen eingeladen. Die Fachzeitschrift Theater heute wählte ihn in der Kritikerumfrage 2017 zum Bühnenbildner des Jahres, 2018 folgte in Die deutsche Bühne die Nennung zum Regisseur des Jahres. An der Staatsoper Stuttgart debütiert Ulrich Rasche 2020/21 als Regisseur im Musiktheater mit der Neuinszenierung von Johannes-Passion.