Der Freischütz

von Carl Maria von Weber
Romantische Oper in drei Aufzügen
Libretto von Johann Friedrich Kind
in deutscher Sprache
Um die Hand seiner geliebten Agathe zu gewinnen, muss der Jägerbursche Max einen Volltreffer landen. Aus Angst zu versagen, lässt er sich in der Wolfsschlucht mit „finsteren Mächten“ ein: sechs todsichere „Freikugeln“ für ihn, mit der siebten darf der Teufel ein beliebiges Opfer dahinraffen. Carl Maria von Webers 1821 uraufgeführter Freischütz ist der Inbegriff der deutschen romantischen Oper. Niemand zuvor hat den Einbruch des Übersinnlichen und Unheimlichen so suggestiv Klang werden lassen.
Ort
Opernhaus
Dauer
I. / II. Aufzug: ca. 1 Std. 40 Min.
Pause: ca. 30 Min.
III. Aufzug: ca. 55 Min.

Uraufführung
1821 in Berlin

Premiere dieser Produktion
1980
Altersempfehlung
ab Klasse 8
45 Minuten vor Vorstellungsbeginn findet eine Einführung im Foyer I. Rang statt.

Tickets für die gesamte Spielzeit 2024/25 können ab 8. Juli 2024 gebucht werden, keine Vorbestellung möglich.

Sep 2024
https://www.staatsoperstuttgart.de Staatsoper Stuttgart Oberer Schloßgarten 6, 70173 Stuttgart

Mi
18
Opernhaus
Wiederaufnahme
8-126 € / H, Karten ab 8. Juli 2024
Besetzung
https://www.staatsoperstuttgart.de Staatsoper Stuttgart Oberer Schloßgarten 6, 70173 Stuttgart

So
22
Nachmittags
Opernhaus
8-139 € / I, Karten ab 8. Juli 2024
Besetzung
Okt 2024
https://www.staatsoperstuttgart.de Staatsoper Stuttgart Oberer Schloßgarten 6, 70173 Stuttgart

Sa
12
Opernhaus
8-139 € / I, Karten ab 8. Juli 2024
Besetzung
https://www.staatsoperstuttgart.de Staatsoper Stuttgart Oberer Schloßgarten 6, 70173 Stuttgart

Di
15
Opernhaus
8-126 € / H, Karten ab 8. Juli 2024
Besetzung
https://www.staatsoperstuttgart.de Staatsoper Stuttgart Oberer Schloßgarten 6, 70173 Stuttgart

Di
29
Opernhaus
8-126 € / H, Karten ab 8. Juli 2024
Besetzung
Nov 2024
https://www.staatsoperstuttgart.de Staatsoper Stuttgart Oberer Schloßgarten 6, 70173 Stuttgart

Mi
6
Opernhaus
8-126 € / H, Karten ab 8. Juli 2024
Besetzung
https://www.staatsoperstuttgart.de Staatsoper Stuttgart Oberer Schloßgarten 6, 70173 Stuttgart

Fr
8
Opernhaus
8-139 € / I, Karten ab 8. Juli 2024
Besetzung
Musikalische Leitung Cornelius Meister
Regie, Bühne & Kostüme Achim Freyer
Dramaturgie Klaus-Peter Kehr
Chor Manuel Pujol
Ottokar Johannes Kammler
Kuno Franz Hawlata
Agathe Mandy Fredrich
Ännchen Natasha Te Rupe Wilson
Kaspar David Steffens
Max Kai Kluge
Eremit Goran Jurić
Kilian Elliott Carlton Hines
Samiel N.N.
Puppen Adelheid Kreisz
Staatsorchester Stuttgart, Staatsopernchor Stuttgart, Kinderchor der Staatsoper Stuttgart
Das Stück in Kürze
Am Tag vor der Hochzeit muss der Jäger Max einen Probeschuss absolvieren, um seine geliebte Agathe heiraten zu dürfen. Aus Angst zu versagen, trifft er seit Tagen überhaupt nicht mehr. Sein Kamerad Kaspar, Agathes Ex-Freund und erst vor kurzem aus dem Dreißigjährigen Krieg zurückgekehrt, verhilft ihm zu Zauberkugeln, die man in der Wolfsschlucht gießen muss – im Zentrum der Angst.
Handlung
Ein alter fürstl. Förster will seinem braven Jägerburschen Max, seine Tochter und Dienst geben, und der Fürst ist es zufrieden, nur besteht ein altes Gesetz, daß jeder einen schweren Probeschuß ausführen muß. Ein anderer boshafter liederlicher Jägerbursche Kaspar hat auch ein Auge auf das Mädel, ist aber dem Teufel halb und halb ergeben. Max sonst ein trefflicher Schütze, fehlt in der letzten Zeit vor dem Probeschuße alles, ist in Verzweiflung darüber und wird endlich dadurch von Kaspar dahin verführt, sogenannte Freykugeln zu gießen, wovon 6 unfehlbar treffen, dafür aber die 7. dem Teufel gehört. Diese soll das arme Mädchen treffen, dadurch Max zur Verzweiflung und Selbstmord geleitet werden u. Der Himmel beschließt es aber anders. Beim Probeschuß fällt zwar Agathe, aber auch Kaspar, und zwar letzterer wirklich als Opfer des Satans, erstere nur aus Schrecken, warum u. ist im Stück entwickelt. Das Ganze schließt freudig.

Carl Maria von Weber in einem Brief an seine Braut Caroline Brandt, Dresden 3. März 1817
Pressestimmen
„Einmal muss man [die Inszenierung] gesehen haben.“
Stuttgarter Nachrichten
20.10.2014
„[Die] teils ironische Überzeichnung der Figuren bis hin zu jedem einzelnen Chorsänger [erzielt] einen gesamtheitlich märchenhaften Charakter, der sich zeitloser behauptet als eine realistische Darstellung.“ 

„DER FREISCHÜTZ zum 150. Male! Vom Skandal zum Kult“ von Udo Klebes
Der Neue Merker
28.10.2014