The Littmann-Sessions: eine Pop-Gala

pres. by Staatsoper Stuttgart und Pop-Büro Region Stuttgart

Mit: Die Nerven, Abenaa, Laima Adelaide, Levin goes Lightly, Zweilaster und Maria Theresa Ullrich
Einen Abend lang macht das Pop-Büro die unglaubliche Bandbreite der regionalen Musikszene in der Oper greifbar. Bei Live-Konzerten der aktuellen Pop-Stipendiat*innen auf der großen Bühne im Opernhaus – dem sogenannten Littmann-Bau – erstrahlen dabei experimentelle Klänge, bewegende Rhythmen und aufrüttelnde Bässe in neuem Gewand!
Ort
Opernhaus
Dauer
ca. 2 Std. 30 Min. inkl. Pause
Mit Die Nerven, Abenaa, Laima Adelaide, Levin goes Lightly, Zweilaster und Maria Theresa Ullrich

Moderiert von Anka Ebel

Konzept und Regie
Daniela Victoria Kiesewetter

In Kooperation mit
Jun 2024
https://www.staatsoperstuttgart.de Staatsoper Stuttgart Oberer Schloßgarten 6, 70173 Stuttgart

Sa
22
20:00
Opernhaus
8 / 10 / 15 / 20 / 25 / 30 / - / - €
Die Künstler*innen
Die Nerven
Seit 2010 gibt es DIE NERVEN, gegründet in Esslingen und mittlerweile verteilt auf Stuttgart und Berlin, und sie gelten heute, zwölf Jahre später, nicht nur als eine der besten Live-Bands des Landes: Nach einer an kreativem Schöpfungswillen unvergleichlichen Flut an Digital-Releases erschien 2012 FLUIDUM (Fin Du Monde/This Charming Man Records), 2014 gefolgt von FUN (ebd.), von Jan Wigger (Spiegel Online) als "eine der wichtigsten und besten deutschsprachigen Platten dieses Jahrzehnts" verstanden.

Stets glaubwürdig und dem Underground verbunden geblieben spielten sich DIE NERVEN in den folgenden Jahren durch die Clubs und Festivals (Roskilde, Melt!, Appletree Garden, Sziget, Eurosonic), unternahmen eine Israel-Tour und veröffentlichten als erste deutschsprachige Band auf dem stilprägenden US-amerikanischen Label Amphetamine Reptile Records. 2015 veröffentlichten sie ihr drittes Album OUT (Glitterhouse Records) und gingen auf ausgiebige Tour weit über die Grenzen Deutschlands hinaus, was im Juni 2017 zu ihrer ersten Live-Platte LIVE IN EUROPA führte. FAKE dann, mit Platz 13 ein Chart-Erfolg für die Band, markierte spätestens den Durchbruch.
(c) Lucia Berlanga
Abenaa
Abenaa ist eine Singer/Songwriterin mit ghanaischen Wurzeln. Mit ihrer gefühlvollen Stimme nimmt sie ihre Listener mit in die tiefen Abgründe des Menschseins. Dafür packt sie auch mal ihre Rapskills aus, mit denen sie Themen wie Rassismus und unsere teils kalte, empathielose Gesellschaft kritisiert und so vielen Menschen aus der Seele spricht. Ihren musikalischen Weg ging sie vor allem autodidaktisch. Auf der Bühne stand sie allerdings schon früh als Tänzerin und später als Performance-Künstlerin. Abenaa steht für eine neue Generation von Female Artists, die ihre Regeln selbst schreiben. Radikale Gesellschaftskritik und trotzdem sexy – die junge schwarze Künstlerin möchte Menschen empowern 100% authentisch zu leben und Schubladen zu sprengen.
(c) Kosta Matzios
Laima Adelaide
Laima Adelaide ist eine in Stuttgart lebende Produzentin und Performerin, die im Bereich Deep Techno, Ambient und Experimental tätig ist. Ihr Ansatz ist der Versuch, eine Verbindung von experimenteller elektronischer Musik und clubtauglicher Musik zu schaffen. Ihr musikalisches Interesse liegt in Beats, Texturen und auch Naturklängen, und darin, diese zu kombinieren und in Songs zu verwirklichen wie in ihrer EP »Modern Nature« zu hören ist. Außerdem hat sie das Label Predawn Records gegründet. Sie spielt in Clubs und Festivals in Europa wie z.B. Mostra Barcelona, Gare Porto, Under Festival Riga.
Levin goes lightly
Das neueste Album von Levin Stadler aka Levin goes lightly ist sein bisher persönlichstes und intimstes Werk, die meisten Songs sind während der Corona-Pandemie entstanden und drehen sich um Wut, Liebe und Verlangen. Es fallen Parallelen zu Roxy Music, Robert Görl und The Cure auf – Alles Musik mit der Levin aufwuchs und die ihn bis heute beeinflusst.
Zweilaster
Arno und Marie schreiben Lieder der Alltagstragik. Da bleibt natürlich auch nicht aus, das Komik anheim zieht. Das Duo aus Stuttgart beschreibt sich selbst als „introvertierte Choleriker“ und macht eine Mischung aus Garagenrock, Indie und Punk. Minimalistisch, provozierend, unangepasst, und stellenweise dadaistisch.
Levin goes Lightly
Laima Adelaide
Zweilaster
Abenaa