Richard Wagner

Parsifal

von Richard Wagner
Bühnenweihfestspiel in drei Aufzügen
Text vom Komponisten
in deutscher Sprache
Eine Gemeinschaft keusch lebender Ritter zieht aus der Anbetung des Heiligen Grals Lebenskraft. Ihr König Amfortas verweigert das Ritual der Gralsenthüllung, weil sein Vollzug die Wunde aufbrechen lässt, die Amfortas geschlagen wurde, als er der Verführung einer Frau erlegen war. Alles leidet und wartet auf die Ankunft eines Erlösers in Gestalt eines „reinen Toren“. Wagners Bühnenweihfestspiel Parsifal verknüpft Abendmahlsmysterium, mittelalterliche Ritterepen und Mitleidsphilosophie zu einem rätselhaften Ritualtheater. Calixto Bieito legendäre Inszenierung erteilt jedem Heilsversprechen eine konsequente Absage. Und warnt vor der Verzweiflung von Menschen, die auf ihrer Sinnsuche in einer post-apokalyptischen Welt an verkrusteten religiösen Bildern festhalten.
Ort
Opernhaus
Dauer
I. Akt: ca. 1 Std. 35 Min.
Pause: 30-40 Min.
II. Akt: ca. 1 Std.
Pause: 30 Min.
III. Akt: ca. 1 Std. 10 Min.
45 Minuten vor Vorstellungsbeginn findet eine Einführung im Foyer I. Rang statt.

Tickets für die gesamte Spielzeit 2024/25 können ab 8. Juli 2024 gebucht werden, keine Vorbestellung möglich.

Apr 2025
https://www.staatsoperstuttgart.de Staatsoper Stuttgart Oberer Schloßgarten 6, 70173 Stuttgart

So
6
Opernhaus
Wiederaufnahme
8-152 € / K, Karten ab 8. Juli 2024
Besetzung
https://www.staatsoperstuttgart.de Staatsoper Stuttgart Oberer Schloßgarten 6, 70173 Stuttgart

So
13
Opernhaus
8-139 € / I, Karten ab 8. Juli 2024
Besetzung
https://www.staatsoperstuttgart.de Staatsoper Stuttgart Oberer Schloßgarten 6, 70173 Stuttgart

Do
17
Opernhaus
8-152 € / K, Karten ab 8. Juli 2024
Besetzung
https://www.staatsoperstuttgart.de Staatsoper Stuttgart Oberer Schloßgarten 6, 70173 Stuttgart

Mo
21
Opernhaus
8-152 € / K, Karten ab 8. Juli 2024
Besetzung
Musikalische Leitung Cornelius Meister
Regie Calixto Bieito
Bühne Susanne Gschwender
Kostüme Mercè Paloma
Licht Reinhard Traub
Chor und Kinderchor Manuel Pujol
Dramaturgie Xavier Zuber
Amfortas Paweł Konik
Gurnemanz David Steffens
Parsifal Samuel Sakker
Klingsor Shigeo Ishino
Kundry Rosie Aldridge
Titurel Peter Lobert
1. Gralsritter N.N.
2. Gralsritter N.N.
1. Knappe N.N.
2. Knappe N.N.
3. Knappe N.N.
4. Knappe N.N.
1.1. Blumenmädchen Claudia Muschio
1.2. Blumenmädchen Natasha Te Rupe Wilson
1.3. Blumenmädchen N.N.
2.1. Blumenmädchen Alma Ruoqi Sun
2.2. Blumenmädchen Lucia Tumminelli
2.3. Blumenmädchen Itzeli Jáuregui
Stimme aus der Höhe N.N.
Musiker*innen des Staatsorchesters Stuttgart, Mitglieder des Staatsopernchores, Kinderchor der Staatsoper Stuttgart
https://www.staatsoperstuttgart.de Staatsoper Stuttgart Oberer Schloßgarten 6, 70173 Stuttgart

Mi
30
Opernhaus
8-139 € / I, Karten ab 8. Juli 2024
Besetzung
Mai 2025
https://www.staatsoperstuttgart.de Staatsoper Stuttgart Oberer Schloßgarten 6, 70173 Stuttgart

So
11
Opernhaus
8-152 € / K, Karten ab 8. Juli 2024
Besetzung
Pressestimmen
zur Premiere am 28.03.2010
25.02.2018
"Grandios, wie der Katalane in seiner Inszenierung zwischen Lächerlichkeit und Verzweiflung die Balance hält." (Christine Lemke-Matwey)
Der Tagesspiegel
30.03.2010
"Bieito mischt Religion und Ersatzreligionen, haltlose Brutalität und Gewalt, Missbrauch und Masochismus, Blut, Mord und Hysterie, Heiliges und Kitsch derart düster, beklemmend und mutig zu einer Neudeutung des Parsifal, dass die Neuinszenierung des Bühnenweihfestspiels zu einem nur durch wenig Buhs gebremsten Erfolg geriet." (Nikolaus Schmidt)
Badische Neueste Nachrichten
30.03.2010
"Musik und Bild, Handlung und Charaktere verschmolzen auf ganz wunderbare Weise. Selten erlebt man die Opernstory so klar erzählt, so deutlich klanguntermalt, so direkt und doch nie plump anklagend herausgesungen." (Helmut Mauró)
Süddeutsche Zeitung
31.03.2010
"Bieito erzählt die alte Erlösungsgeschichte so atemberaubend dramatisch wie einen Science-Fiction-Thriller." (Eleonore Büning)
Frankfurter Allgemeine Zeitung
25.02.2018
"Die Erwartungen wurden übertroffen: Calixto Bieito hat dem Parsifal in Stuttgart kraftvoll und bilderreich das Pseudo-Heilige ausgetrieben, Richard Wagners Musik hat davon nur profitiert – ein Opernereignis." (Jürgen Kanold)
Südwestpresse
25.02.2018